

La glimaia blaua
Die blaue Schnecke
La glimaia blaua ei adina pessimistica ed ha schliata luna. Grazia a sentupadas cun differents animals percorscha ella denton ch’in surrir sa midar l’atgna percepziun e quella dils auters.
Die blaue Schnecke ist stets pessimistisch und schlecht gelaunt. Dank Begegnungen mit verschiedenen Tieren erkennt sie aber, dass ein Lächeln die eigene Wahrnehmung und die der anderen zu ändern vermag.
Mein Herzensprojekt
Dieses Buch ist aus einem Herzenswunsch entstanden: Ich wollte erstmalig meine gefilzten Bilder mit einer berührenden Geschichte verbinden. Es ist meine Leidenschaft, mit Wolle zu malen. Die Wollfasern zu arrangieren und mit Wasser und Seife zu bearbeiten, ist ein meditativer Prozess, der Kontrolle und Hingabe vereint. Für mein künstlerisches Schaffen verwende ich Schafwolle aus dem Hochtal Avers. Dieses Material findet sonst nur noch selten Verwendung. Mit der Kreation meiner Bilder verleihe ich diesem wertvollen Material neues Leben.
Mit dem Märchen der blauen Schnecke möchte ich zeigen, wie kostbar ein Lächeln ist. Es erinnert uns daran, die Magie kleiner Augenblicke wahrzunehmen und das Leben mit einem offenen Herzen zu betrachten. Arnold Spescha hat mein Märchen in eine poetische rätoromanische Fassung mit siebzig Strophen gesetzt, und in Zusammenarbeit mit Hans Fäh ins Deutsche übersetzt.
Vielleicht nimmst du aus diesem Buch etwas ganz Einfaches mit: Das bewusste Anheben deiner Mundwinkel – selbst ohne zu lächeln – kann deine Stimmung heben. Dein Körper reagiert darauf und sendet Glückssignale aus. So wird die Botschaft der blauen Schnecke ganz leicht im Alltag lebendig: Ein Lächeln verändert die Welt, Schritt für Schritt.

Arnold Spescha
Geboren 1941 in Pigniu/Panix. Primarlehrer in Sevgein und Arosa. Studium der Romanistik an den Universitäten Zürich, Aix-en-Provence und Perugia. Doktorat. Musikstudien. Von 1969 bis 2004 Gymnasiallehrer für Französisch, Rätoromanisch und Italienisch an der Bündner Kantonsschule Chur. Konrektor. Lehraufträge für rätoromanische Linguistik und Literatur an den Universitäten Fribourg und Zürich. Schreibt Lyrik und Prosa in Sursilvan. Wohnhaft in Chur. Bündner Kulturpreis 2007.
Hans Fäh
Geboren 1944, aufgewachsen in Schänis. Ausbildung zum Primarlehrer in Rorschach. Lehrtätigkeit in Baar. Berufsbegleitendes Schulmusikstudium in Luzern. Aufenthalt in Kanada (1979-1988). Ausbildung zum Bibliothekar in Bern, anschliessend bis zur Pensionierung an der Landesbibliothek Glarus tätig (1991-2007). Ab 2009 Beschäftigung mit der romanischen Sprache und Kultur. Lektorat verschiedener Bücher und wissenschaftlicher Arbeiten. Gedichtübersetzungen. Wohnhaft in Mitlödi.
Herzliches Dankeschön
Ein grosses Dankeschön gebührt allen, die mich auf meinem Weg unterstützt haben, meinen langjährigen Traum zu verwirklichen.
Ein besonderer Dank gilt meiner ganzen Familie – allen voran meiner Tochter Anna Laura, die mit viel Engagement sämtliche grafischen und administrativen Aufgaben übernommen und das Projekt mit viel Herzblut vorangetrieben hat.
Von ganzem Herzen möchte ich Arnold Spescha für die wundervolle und berührende Umsetzung meiner Geschichte ins Rätoromanische danken. Ein weiteres grosses Dankeschön gilt ihm und Hans Fäh für die gelungene Übersetzung ins Deutsche.
Ein herzlicher Dank geht schliesslich an den Somedia Buchverlag für die Zusammenarbeit und an alle Sponsoren für ihre grosszügige finanzielle Unterstützung:
SWISSLOS/Kulturförderung, Kanton Graubünden
Lienhard-Stiftung
Lia Rumantscha
Stiftung Dr. Martin Othmar Winterhalter
Stiftung «Dr. Valentin Malamoud»
Stiftung für Sozial- und Kulturhilfe Surselva
Graubündner Kantonalbank